Steinbeckervorstadt

Einmischen und Mitreden bei der Entwicklung der Greifswalder Steinbeckervorstadt

Aktuelles aus der Steinbeckervorstadt

Statement der SPD-Fraktion zur Stralsunder Straße 47

Am 07.08.2020 hat die SPD-Bürgerschaftsfraktion auf Instagram ein Statement zum Bauantrag „Stralsunder Straße 47“, dem vereitelten Abriss der „Flora“...

Grundstücksauktion: 1,8 Millionen für Bauerwartungsland

Offenbar soll die Aussicht auf einen baldigen Bebauungsplan für die Steinbeckervorstadt weitere Investoren anziehen. Derzeit wird ein 14.851 m² großes...

radio 98eins: Hallo Nachbar! vom 05.08.2020

Harald Schröder hat im Offenen Kanal „radio 98eins“ einen dreißigminütigen Beitrag über die Mahnwache zur Verhinderung des Abrisses der...

Kleine Anfrage der Bürgerschaftsabgeordneten Dr. Monique Wölk

Die SPD-Abgeordnete Dr. Monique Wölk, Mitglied des Bauausschusses, hat in einer kleinen Anfrage an den OB Fragen zur rechtlichen...

Beschlussvorlage zum gemeindlichen Einvernehmen zurückgestellt

Die Beschlussvorlage zum gemeindlichen Einvernehmen zum Bauantrag Stralsunder Straße 47 wurde zurückgestellt. Das heißt, dass sie weder in der...

NDR-Doku „Unsere Geschichte – Von Bausünden und Bürgerprotest“

Diese Dokumentation des NDR zeigt, wie nach dem zweiten Weltkrieg die zerstörten Städte den Architekten Raum für Utopien bieten:...

Was wollen wir?

Am Sonntag, dem 10.11.2019 gründete sich die Bürgerinitiative Steinbeckervorstadt. Anlass ist die aktuelle Masterplan-Debatte. Die Stadt Greifswald plant die langfristige Entwicklung des Viertels und wir mischen mit!

Die Bürgerinitiative Steinbeckervorstadt hat das Ziel, die Anliegen der Nachbar*innen aus dem Viertel und der ganzen Stadt sichtbar und hörbar zu machen und in das Masterplan-Verfahren einzubringen.

Ein wichtiges Anliegen ist es, soziales und bezahlbares Wohnen in der Steinbeckervorstadt zu erhalten und zu fördern. Verdrängungsprozessen durch hochpreisiges Bauen, steigende Mieten und Spekulation soll Einhalt geboten werden.

Die Prüfung und Umsetzung einer Vorkaufsrechtssatzung für die Steinbeckervorstadt ist ein wichtiger Schritt in Richtung sozialgerechte Bodennutzung. An sozialen Konzepten orientierte Vergabeverfahren sind ein weiterer Baustein für gemeinwohlorientiertes Miteinander.

Wir wünschen uns einen lebendigen und sozial verlässlichen Stadtteil, der gemeinsam gestaltet wächst. Drei Gemeinschaftswohnprojekte erproben im Viertel generationsübergreifendes Zusammenleben und wirken als Innovationsmotoren in die gesamte Stadt.

Die Steinbeckervorstadt mit Wiesen, Deichen und Mooren bietet ein schützenswertes Naturparadies mit Caspar David Friedrich-Blick und Naherholungsräumen. So soll es bleiben! Auf moorigem Grund sollte aus unserer Sicht kein – zwangsläufig hochpreisiges - Wohnen entstehen. Moorschutz ist Klimaschutz und Moor muss nass! So kann auch die drohende Destabilisierung bestehender Gebäude verhindert werden, die eine Folge von Bebauung mit Pfahlgründung und Grundwasserabsenkung sein kann.

Im Stadtteil lebt Kultur und Geselligkeit – bei Konzerten im Straze-Garten, Theater und Feierabendbier am Hafen und hanseatischem Hämmern im Museumshafen – und so soll es bleiben. Wir wollen einen Stadtteil in dem Wohnen, Musik und Kultur neben- und miteinander Raum finden. Die Steinbeckervorstadt soll ein Viertel mit sozialer Durchmischung, bezahlbaren Mieten, Kultur und Natur bleiben und weiter werden.

Aktuell beteiligen wir uns durch Stellungnahmen zum Masterplan-Entwurf an das Stadtbauamt. Und wir berichten in den Ausschüssen über unsere Anliegen.

Kommt mit! Schreibt mit! Mischt mit!

Warum ist es uns wichtig, Mitbestimmung einzufordern?

Laura Freitag

Wir brauchen die Unterstützung der Stadt für soziales und bezahlbares Wohnen in der Steinbeckervorstadt - soziale Vergabeverfahren und das Vorkaufsrecht sind sehr wichtige Schritte!

Frank Weichbrodt
Es gibt drei alternative Wohnprojekte in der Stralsunder Straße. Die Umwandlung in ein exklusives Baugebiet konterkariert diese Idee des sozialen, preiswerten und gemeinschaftlichen Wohnens.
Silke Schnabel
Etwas, was mir tatsächlich völlig fehlt als Mutter von zwei Kindern: ein echter Spielplatz mit Charme und Flair. Auch ein Kindergarten im Stadtteil ist nicht vorhanden. Beides vermisse ich in der Planung.
Martin Scholz
Meine Befürchtung ist, dass die Bestands-Immobilien, die teils über 100 Jahre alt sind, durch die Grundwasserabsenkung und die späteren Bauarbeiten irreparabel geschädigt werden.
Torsten Scholz
Anwohner sollen an den an Erschließungskosten bis zu 90% beteiligt werden, obwohl Zuwegung und Erschließung ihrer bestehenden Grundstücke schon jetzt über die Stralsunder Straße gesichert ist.
Dietlind Behnke
Die Besitzer haben ihre Häuser mit viel Arbeit und Kosten saniert. Eine Auskofferung oder Grundwasserabsenkung würden diese alten Häuser (zum Teil auf Feldsteinfundamenten) nicht überstehen.

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Es gibt eine Mailingliste, über die Informationen ausgetauscht werden. Bitte schickt eine E-Mail an wanze@straze.de, wenn Ihr auf diese Liste gesetzt werden möchtet.

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